Erkrankungen des Afters und des Enddarmes

Beschwerden im Bereich des Afters sind nicht selten -werden aber aus Scham oft lange verdrängt. Diese Empfindungen und Ihre eventuellen Bedenken oder Befürchtungen hinsichtlich einer weiteren Abklärung finden bei uns volle Berücksichtigung bei der Erläuterung und Durchführung der erforderlichen Schritte.

 

Typische Symptome sind Jucken, Brennen, Schmerzen beim Stuhlgang, Sekret- und Schhleimabsonderungen, Blutungen, Störungen der Kontinenz (Schließmuskelkomplex-Funktion) oder auch plötzliche oder vorübergehende Schwellungen am After.

 

Als Ursachen kommen verschiedene Krankheitsbilder in Frage: Hämorrhoiden, Fissuren (Schleimhautrisse), Thrombosen der Venen im Analbereich, Ekzeme, Entzündungen, Fisteln, Abszesse (Eiterhöhlen), Polypen, in seltenen Fällen auch bösartige Neubildungen. Deshalb sollte eine Abklärung erfolgen: Durch Untersuchungen mit dem Finger, Analkanalspiegelungen (Proktoskopien), in ausgewählten Fällen bei starken Schmerzen auch in Narkose - dann mit der Option einer gleichzeitigen Therapie des Grundleidens.

 

In vielen Fällen lassen sich die Beschwerden konservativ (nichtoperativ) beheben, durch Anwendung von örtlich wirkenden Medikamenten (Salben und Zäpfchen), durch Unterbindung von Knoten oder Verödungstherapien.

Manchmal ist auch ein operativer Eingriff erforderlich, je nach Größe, Lokalisation und unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose.